Einschulung

Buddy Projekt

Soziale Kompetenz für Schüler
Schnittstellenarbeit Grundschule-Kindertagesstätte

Das Buddy-Projekt ist ein Teil des sozialen Schulprogramms. Sein Ziel ist eine Atmosphäre des Helfens und Förderns beim Übergang der Kindergartenkinder in die Grundschule. Schüler/-innen der 4. Klassen übernehmen eine Patenschaft für die Erstklässler, unterstützen sie im Schulalltag und sind für sie ein Jahr lang ständiger Ansprechpartner.

Das Projekt hat 4 Teile:

  1. Meine Schule kenn’ ich schon!
    (Schulbesuch der Kindergartenkinder) Damit die zukünftigen Kinder der 1. Schuljahre bereits im Vorfeld ihre neue Schule kennen lernen können, werden sie vor den Sommerferien von den Buddys der Karl-Wagenfeld-Schule (das sind die Schülerinnen und Schüler der dann noch 3. Klassen) eingeladen, um mit diesen einen gemeinsamen Vormittag zu verbringen. Die „Neuen“ lernen so ihre Schule kennen und können sich ein genaueres Bild darüber machen, was sie nach den Ferien erwartet. Ihre Ansprechpartner an diesem Tag und im ersten Jahr der Grundschule sind die Buddys, die sich intensiv um sie kümmern und sie bei Ängsten und Nöten im Schulalltag begleiten. Sie zeigen ihnen das Schulgebäude, veranstalten gemeinsame Frühstücke, unternehmen gemeinsame Ausflüge, etc.
     
  2. Wir dürfen wiederkommen!
    (Erstklässler besuchen ihre alte Kindertagesstätte) Die Erstklässler besuchen in der letzten Novemberwoche ihre ehemalige Kindertagesstätte, berichten den dortigen Kindern von ihren Schulerfahrungen und stellen ihre Schulbücher und Arbeitsmaterialien vor. Unterstützendes Engagement der Lehrer: Das Kollegium beteiligt sich geschlossen an dem Projekt. Die Schüler der dritten Klassen werden angehalten, die Kontakte zu den Kindergartenkindern aufzunehmen. Briefe werden im Unterricht geschrieben. Gemeinsame Aktivitäten werden mit Hilfe der Lehrkräfte geplant und durchgeführt.
     
  3. Wir kennen unsere Lehrerin!
    (Persönlicher Kontakt zur künftigen Lehrperson) Die Lehrer/innen der zukünftigen ersten Klassen gehen vor der Sommerpause in die Kindertagesstätten, um einen persönlichen Kontakt zu den Kindern aufzubauen und möglichen Ängsten der Kinder entgegen zu wirken. Sie verleben mit den Kindern einen Nachmittag.
     
  4. Man kennt sich! (Gemeinsamer Austausch der Erzieherinnen und Lehrerinnen)
    Ein regelmäßiger Austausch (nach den Osterferien) zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Kindertagesstätte und Schule fördert das gegenseitige Verständnis und die Wertschätzung der jeweiligen Arbeit. Reihum erstellt ein Team aus jeder Einrichtung die Tagesordnung, lädt ein und moderiert das Gespräch.